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Aufnahmen stereoskoper Fotos mit einer Kamera als 3D-Bilder erstellen |
Stereoskopie
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Vorwort: Die Idee ein Tutorial über Stereoskopie zu erstellen kam mir nach dem Interview mit Herrn Kluger von KUK-Film Da mir eine zwei HDV- oder AVCHD-Kameras fehlen beschränkt sich die Anleitung erst einmal auf die Erstellung von stereoskopischen 3D-Bildern mit Kameras und wird bei Gelegenheit auf 3D-Videos ausgeweitet. Dieses Tutorial soll erst einmal die Grundlagen schaffen wie man 3D-Bilder schießt und bearbeitet, denn grundsätzlich ist dieses ebenfalls bei Videos so ähnlich zu tun.
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| Aufteilung der Tutorials :
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2.1 Aufnahmen stereoskoper Fotos mit einer Kamera als 3D-Bilder erstellen
2.1.1 Hintergrund anaglyphes 3D-Bild
3D-Bilder in Anaglyphtechnik werden mit speziellen Brillen betrachtet. Diese sind unterschiedlich eingefärbt und die gängigsten Methode ist dabei eine Einfärbung in Rot und Cyan, einem hellen Blau. Dazu passend werden die stereoskopischen 3D-Bilder ebenfalls beabreitet, dass diese auch rot und cyan aussehen. Das Prizip dahinter ist ganz einfach. Wenn wir uns an unsere Kindheit erinnern wird jeder von uns sicherlich in einer Kinderzeitschrift oder Rätselhäft eine rote Lupe gefunden haben, mit der man in einem bunten Feld eine "Geheimbotschaft" erkennen konnte sobald man das Feld durch diese Dechivrierlupe betrachtet hatte. Das Rot der Lupe blendete optisch sozusagen alle überlagernden Farben aus und ließ nur die Botschaft durch. Genau dieses wird auch mit den 3D-Brillen gemacht, aber anstelle mit einer "Lupe" werden zwei unterschiedlich eingefärbte genommen, damit für das eine Auge das entgegengesetzte stereoskopische Bild ausgeblendet wird. Somit wird dem Gehirn zwei unabhängige Blickpositionen vorgetäuscht, obwohl beide auf einem 2D-Medium vorliegen.
Cyan wird vor Blau bevorzugt, da der unterschied von Rot zu Blau extremer ausfällt als gegenüber Rot zu Hellblau.
Bei den Bildern wird innerhalb der RGB-Farben dann entsprechend die zu den Brillen passenden Unterfarben entfernt. Beim linken Bild werden der grüne und blaue Kanal entfernt und beim rechten bild nur der rote Kanal. Danach werden beide Halbbilder zu einem überlagert. Teilweise sind die originalen Farben wieder zu erkennen, aber das täuscht, da der an dieser Stelle fehelnde Farbkanal durch dem auf dem anderen Halbbild ersetzt wird. Das wirkliche Hinzufügen des fehlenden Kanals wird aber durch die Brille verursacht.
2.1.2 Erstellen von anaglyphen Bildern
2.1.2.1 Anaglyph Maker
Am schnellsten und auch am einfachsten kann man anaglyphe 3D-Bilder mit dem "Anaglyph Maker" erstellen.
Diese kleine kostenlose Programm bietet alle Funktionen, die man braucht.
Als erstes die beiden Stereobilder einladen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass wirklich das links aufgenommene Bild links und das rechts aufegnommene Bild rechts eingeladen wird. Anderen Falls werden die beiden Bilder später so zusammengesetzt, dass ein "Pseudoskopeffekt" auftritt und die Augen das was nah ist fern sehen und was fern ist nah sehen. Das kann zu Augenschmerzen führen nach längerem Betrachten.
Für farbige Anaglyphbilder muss auch nich der Punkt unter "Anaglyph Color (Red-Cyan)" gesetzt werden.
Als nächstes muss auf dem "Make 3D image" gedrückt werden und im Vorschaufenster erscheint das 3D-Bild. Wenn dieses so schon gefällt kann hier auch schon das Bearbeiten abgebrochen und das Bild gespeichert werden.
Mit dem "Kreuz auf der linken Seite lässt sich das rechte Bild verschieben und so anders Positionieren, so dass die Augen beim Betrachten des fertigen Bildes nicht mehr großartige kreuzen müssen.
Wenn das Bild dann gefällt einfach auf "Save 3D image" klicken...
... und dann steht man vor der Wahl, ob man direkt das 3D-Anaglyphenbild gespeichert haben will, oder ob man die angepassten, aber normalen Einzelbilder gespeichert haben will. Die angepassten Bilde können sehr hilfreich sein, wenn man diese mit einem anderem Bildbearbeitungsprogramm will.
Hier kann man nun einige Ergebnisse des Anaglyph Makers sehen.
Die ersten beiden Bilder der oberen Reihe haben eine Stereobasis von 20 mm und sind einmal unverändert und einmalleicht verschoben.
Ganz rechts in der oberen Reihe kann man ein Beispiel für ein pseudoskopes Bild sehen, also wenn man das linke und rechte Bild vertauscht.
Unten links ist ein Extrembeispiel mit einer stereobasis von 70 mm, bei dem es schon zum Schielen kommen kann, welches auf die Dauer unangenehm werden kann. In der Mitte ist dann ein angepasstest Bild, welches das Schielen ein wenig mildert.
Und unten rechts ist ein Beispiel für ein normales, nur angepasstest Einzelbild, was dann auch mit einem anderen Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet werden kann.
2.1.2.2 GIMP - The GNU Image Manipulation Program
Aber auch mit vollwertigen Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich anaglyphe Bilder erstellen. GIMP ist ein freies Programm und bietet schon gehobenen Ansprüchen das Werkzeug zur Bildbearbeitung. Als Beispiel haben wir diese Prozedur an der portablen Version von GIMP ausprobiert, das ohne Installation auch gut einen kurzes Reinschnuppern reicht,ohne gleich die ganze Registry nach Nichtgefallen des Programm wieder herzurichten. Die Portable Version ist zur Installierbaren in diesen Handgriffen identisch.
Um das anaglyphe Bild zu erstellen müssen zuerst beide Bilder des Stereogramms eingeladen werden und mit der rechten Maustaste in jedes Bild geklickt werden. Im Dropdownmenü auf "Filters -> Colors -> Decompose" klicken und bei "RGB" das Pünktchen setzen, danach wird das Bild in seine drei RGB-Farben zerlegt.
Nach dem "Decompose" erscheinen die drei getrennten RGB-Farben auf der rechten Seite im Layer-Baum und man kann diese dort anwählen. Im Hauptfenster erscheinen diese als Bilder in Grautönen. Sobald im Hauptfenster das Bild angewählt wird werden auch automatisch die passenden Layer-Baume angezeigt. Ab nun sollten die Bilder nicht mehr verwechselt werden.
Die RGB-Kanäle Blau und Grün im rechten Bild müssen nun gelöscht werden. Dazu einfach den Farbkanal markieren und auf die kleine "Mülltonne" klicken.
Nun im rechtem Bild den Rot-Kanal auf die selbe Weise löschen.
Nachdem die überflüssigen RGB-Kanäle in beiden Bildern gelöscht wurde muss in eines der Bilder mit der rechten Maustaste geklickt werden und "Filters -> Colors -> Decompose" ausgewählt werden. Dieses ist das Gegensatz zum vorherigem "Compose" und kombiniert die zwei lückenhaften Bilder zu einem Ganzen.
Im nächsten Menü müssen aus den Dropdownlisten dann die zum Eingabefeld passenden RGB-Kanäle der beiden Bilder kombiniert werden und danach einfach mit "OK" bestätigen.
Das "Compose" setzt die drei RGB-Kanäle der beiden Bilder zusammen und das Bild wird wieder "farbig".
Wenn man noch das Bild verschieben oder anderes bearbeiten will muss das vor dem "Decompose" geschehen. Wenn aber dieses Ergebnis gefällt kann das Bild ganz normal und wie gewohnt gespeichert werden.
2.1.2.2.1 GIMP Plug-In: stereoscopic
Das gute an freier Software ist, dass andere Programmierer etwas beisteuern können. So gibt es für GIMP sogar ein Script, der zwei Bilder automatisch zu einem anaglyphen Bild zusammenschweissen kann.
Dazu das kleine Script herunterladen und im Sciptverzeichnis von GIMP kopieren. Während des Testens gab es eine neuere Version von GIMPportable mit einer leicht anderen Verzeichnisstruktur.
Bei V1.1.4.2 is es unter "\setting\scripts" und bei V1.2.0.2 unter "\App\gimp\2.0\scripts"
Nach dem das Script im Verzeichnis ist muss GIMP dieses erkennen und dazu unter "Xtns -> Script-Fu ->Refresh Scripts" klicken und dann wird das Script erkannt und auch unter angezeigt "Xtns -> Script-Fu -> Refresh Scripts -> Anaglyph...".
Das "Refresh Script" muss nur einmal am Anfang durchgeführt werden. Nun ist das Script immer unter "Script-Fu" zu finden.
Damit das Script auch arbeiten kann müssen vorher beide Stereobilder eingeladen werden, denn das Script holt sich diese nachher aus den aktiven Fenstern.
Wenn beide Bilder in GIMP geladen wurden das Script unter "Xtns -> Script-Fu -> Refresh Scripts -> Anaglyph..." anwählen.
Um ein farbiges Anaglyphebild zu erhalten dieses im Dropdownmenü anwählen.
Beim Auswählen des linken und rechten Bildes bitte diese nicht vertauschen, sonst entsteht der schon bekannte Pseudoskopeffekt.
Nun kann auf "OK" gedrückt werden und das Script kann seiner Arbeit nachgehen.
Das fertige Bild kann dann wie gewohnt gespeichert werden.
2.1.3.2 Quellen:
Idee von mir selber, wird es aber sicherlich so oder so ähnlich sicherlich wo anders auch geben.
2.1.3.3 Anhang:
2.1.3.3.1 Fachbegriffe:
Für weitere Worterklärungen verweisen wir auf WIKIpedia.de Die freie Enzyklopädie
Bitte unterstützt sie durch EURE Worterklärungen und werbt damit für HDTV!
2.1.3.3.2 Namensrechte und Copyright:
Alle genannten Namen und Warenzeichen gehören den jeweiligen Firmen und wurden in diesem Text zu rein informativen Zwecken verwendet.
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