Mainmenu
Language
German
English
French
Who's online
MEMBERS ONLINE
Currently no members online.

You are an anonymous user. You can register for free by clicking here
Lost password?
Get new password
User name
Password
 Remember me
Search
Horns Box //

CeBIT 2006: HDTV-Nachlese

25830 hits


6.1 Chi Mei Optoelectronics

CMO zeigte ein Ungetüm an LCD Display mit 3840*2160 Pixeln. Leider war dieses nur ein Prototyp und wann und von welchem Hersteller das Display verbaut werde stehe noch in weiter Zukunft. Dieses Gerät soll nur das technisch machbare nach aktuellem Stand zeigen, deswegen verwunderte es auch nicht, dass es nur Standbilder zu sehen gab, da die Bandbreiten für Actionreiche Filme mit vielen Bildveränderungen in dieser Auflösung über keinen Moment erhältlichen Digitalausgang gesendet werden können. Dieses war auch gut hinter dem Gerät zu erkennen, da dort vier einfache Kabel direkt mit dem Display verbunden waren und keines dieser nach DVI oder HDMI aussahen. Diese Art von Display laufen unter der Bezeichnung QuadHDTV, da sie genau die vierfache Pixelanzahl zu HDTV besitzen und auch die Zeilen- sowie Spaltenanzahl ist genau das doppelte von HDTV, so dass ein Skalieren sehr einfach umzusetzen sei. Die Standbilder waren aber dennoch mehr als erstaunlich und lassen einen guten Blick in die Zukunft zu, denn der japanische Sender NHK testet zur Zeit UHDV, eine weitere gesteigerte Version von HDTV und selbst dafür ist dieses Display noch zu klein. Allerdings sei dieses Display in Hinsicht auf einen Einsatz für Krankenhäusern und technische Zeichner entwickelt worden, da diese auf äußerst Detailreiche Bilder zurückgreifen müssen ohne großartig im Bild zu scrollen.

6.2 Philips

Philips zeigte am Stand von A.C.T Kern, ein Unternehmen der Richardson Electronics, das 3D-Display 3D6W01 WOW, das als Testballon für spätere 3D-Displays dienen soll und auch auf der CeBIT2006 3D-Bilder lieferte. Dabei werden zwei leicht versetzte Bilder des selben Objektes mit dem Display dargestellt, das ohne weitere Hilfsmittel wie LCD-Shutterbrillen oder gar Rot-Cyan Stereobrillen, wie man sie aus dem 3D-Kino her kennt, betrachten kann und auch so den Eindruck eines 3D-Filmes erhält. Der Eindruck wurde bei uns erzielt, allerdings hing das Display recht hoch um es genauer in Augenschein nehmen zu können. Aber an sich eine interessante Technik. Auch wenn ein konventioneller 2D-Film auf dem Display angezeigt wird kann dieses Display das Bild in voller 1080p Auflösung wiedergeben. Die neuen Speichermedien HD-DVD und Blu-ray bieten genügend Speicherplatz, um einen Film in zwei diskreten Stereotracks speichern zu können und auch die Abspielgeschwindigkeit zum simultanen übertragen ist zu mindest bei Blu-ray gegeben. Und auch die HDMI Schnittstelle liefert genügend Bandbreitenreserven um gleich zwei 1080p Stream durchreichen zu können, woraus sich das Displays das benötigte Signal erstellt, um damit den 3D-Eindruck zu erzeugen. Dieses ist zwar nur mit speziell aufgenommenen Filmen möglich und dazu müssen diese auch auf der Scheibe liegen, aber ältere Horrorfilme der 60er Jahre wurden häufig in anaglyphen Stereo gedreht aber auch heute erfährt das 3D-Kino wieder einen Boom, und so werden Filme wie das Remake von King Kong vorsorglich gleich in 3D aufgenommen um für einen späteren Release gewappnet zu sein, aber auch ältere Filme sollen nachbearbeitbar sein, so dass George Lucas unlängst bekannt gab, seine Star Wars Filme in einer 3D-Version herausbringen zu wollen. So könnten HD-DVD und Blu-ray das Thema 3d-Film wieder pushen und sogar weiterbringen, als es die letzten 20 Jahre möglich gewesen war. Auf dem Philips Display wurde eine computeranimierte Darstellung eines Schwebenden 3D-Logos mit Tiefenschärfeeindruck gezeigt und Ausschnitte aus dem Film „Kastanie Zeitraffer / BUGA 06 München“ von der auf 3D-Produktionen spezialisierten KUK Film aus München.

6.3 KISS

Auf dem KISS Stand gab es unter anderem auch wieder den DP-600 Player zu sehen, der nun seit geraumer Zeit angekündigt wird, aber immer wieder verschoben wurde, da es zu Engpässen mit den SIGMA Design Chips kam, welcher sogar Videos bis zu HD-Auflösungen in den gängigsten Formaten verarbeiten können soll. Wir baten also einen der dänischen Herren doch bitte unsere WMV-HD-DVD von Italian Job damit abspielen zu lassen, da nicht nur mit der Fähigkeit des Abspielens reiner HD-Filme der Codecformate geworben wurde, sondern auch mit der Unterstützung von Microsofts DRM-System, welches bei WMV/WMA zum Einsatz kommt. Von diesem wollten wir uns gerne live vor Ort überzeugen, doch da fing dann auch der Staffellauf an. Erst müsse mit dem Serveradmins im Backstagebereich gesprochen werden, da ja das DRM für einen Lizenzabgleich ins Internet müsse und das nicht bei allen Geräten freigeschaltet wäre (bei unserem Gerät lief allerdings ein netter ShoutCast Internetradio Stream im Hintergrund, also Irgendwo her musste der ja kommen), danach wurde sich mit einer weiteren Person beraten, dessen Aufgabenbereich wir nicht genannt bekamen und er auch außerhalb unserer Reichweite war, und zu Guterletzt wurde sogar ganz außerhalb bei einem auf den ersten Anschein nicht zum Stand gehörenden, legere gekleideten Mann nachgefragt, der allerdings uns das schlussendlich nicht gestatten konnte, da die hier gezeigten Modelle noch die alte Firmware benutzen würden, die noch keine MS-DRM Unterstützung implementiert habe. Aber man versicherte uns, dass die Software passend zur Auslieferung der Box Anfang April nachgereicht werde. Innerhalb der zwei verbleibenden Wochen soll also ein Funktionsumfang nachgereicht werden, der sehr komplex ist und auch nach mehrmaligen Verschieben der Hardware noch nicht fertig sei, dass wollen wir nun so erstmal im Raum stehen lassen und warten gespannt ab…

6.4 Heise

Der Heise Verlag, welcher unter anderem die Zeitschriften c'T und iX herausbringen, stellte auf seinem Stand die Besucher vor eine extrem kniffelige Aufgabe. Dort wurde nach dem subjektiv besten Bild gefragt, wobei dieses zwischen vier von außen gleich aussehenden, nicht weiter benannten oder erkennbaren Sharp LCDs zu unterscheiden war. Auf den Displays war zwar dasselbe Bild zu sehen, allerdings hatten diese nicht die selben Auflösungen. Unter den vier Probanden befand sich ein PAL-Optimal Gerät mit nur 540 Zeilen und drei HD-ready LCDs mit 1366zu768 Pixeln, auf dem einmal ein 1080i Signal herunterskaliert werden musste, auf dem anderen war ein 720p Signal pur auszugeben und auf letzterem wurde auch das PAL Signal angezeigt, welches dann aber hochskaliert werden musste. Die Aufgabe war simpel gestellt, aber auf Grund der extrem guten Voreinstellungen und des verwendeten Materials nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Wenn Sie vor Ort gewesen sind und gerne wissen wollen, ob Ihr Subjektives Empfinden Ihnen die richtige Konfiguration verraten hat, oder Sie nur gut geraten haben erfahren Sie auf heise.de, dort wurde das Ergebnis der Messetage und die Gesamtauswertung veröffentlicht. Viel Erfolg!
Am Aufbau der Displays gab es von unserer Seite nur zu bemängeln, dass die vier Displays alle neben einander aufgestellt wurden, so dass man Display A nicht direkt mit Display D vergleichen konnte. Ein besserer Aufbau wäre es gewesen ein 2mal2 Feld zu machen, so dass der maximale Weg zwischen allen Displays nur eine Bildschirmdiagonale gewesen wäre. Dennoch ein sehr schöner Vergleich, den man so ähnlich auch beim eigenen Kauf eines Displays oder Fernsehgerätes machen sollte.

Wednesday, March 29 @ 18:14:23 by -horn- Print this // Send this
Partners
Member of the
European HDTV Forum European HDTV Forum logo
TotalChat (IRC)
Channel Users
#hdtvtotal 4
#hdtvtotal.de 4
#hdtvtotal.fr 3
Ads
Copyright 2004 - 2008 | HDTVTotal.com | Impressum
Page created in 1.76835393906 seconds.

Fotografie Panoramen Webentwicklung
zypo|solutionz - fotografie panoramen webentwicklung euskirchen/köln/bonn - logo