5. Panasonic
Auf dem Panasonic Stand sprangen uns als erstes die vielen Displays ins Auge. Alle Besuchergruppen wurden mit für sie passenden Größen, Arten und Auflösungen bedient, vom LCD um 27 Zoll für den Einsteiger, über Full-HD LCDs bis zu Plasmaprototypen die das technisch mögliche Limit einen Balken weiter nach oben setzten (in diesem Falle wurde der letztes Jahr vorgestellte 102 Zoll Plasma auf 103 Zoll vergrößert). Auf vielen dieser Displays wurden Bilder gezeigt, die von Blu-ray Playern zugespielt wurden. Darunter befanden sich Trailer in 1080p von "Narnia" und "Ein Duke kommt selten allein".
Blu-ray
Der mehrfach ausgestellte Blu-ray Player DMP-BD10 lieferte beeindruckende Bilder und Töne in den Heimkinoecken wieder. Alle von Panasonic produzierten Player sollen auch Bilder in 1080p, sogar 1080p24, ausgegeben werden können. Dazu passend sollen auch die neuen Displays diese Bildwiederholraten direkt anzeigen können, denn die Elektronic der jetzigen Displays seien noch auf 50 und 60 Hertz ausgelegt, so dass das Signal schon vorher auf diese gewandelt werden muss oder intern verarbeitet und aufgewertet wird. Dieses soll in Zukunft nicht mehr nötig sein. Diese Produktabstimmung ist einer der Vorteile, wenn Zuspieler und Wiedergabegerät in einer Hand liegt.
Der gezeigte Player sei noch mit einer interims AACS Lizenz ausgestattet, dafür wurden schon das Interaktivitätsprogramm BD-J an Hand des Filmes "I, Robot" vorgestellt. Dazu zählten ein direkter Einstieg in den Film ohne anfängliches Startmenü. Zur Bedienung wird das Menü im Overlaymodus über das Bild gelegt und ist so abgekoppelt auch fähig animiert zu sein, welches gut an der Kapitelauswahl zu erkennen war. All dieses wurde nahtlos und ohne Ladezeit eingeblendet. Ebenfalls nahtlos soll es möglich sein verschiedene Fassungen des gleichen Filmes von der selben Disk abzuspielen, weil dazu dannnur die Reihenfolge der abzuspielenden Kapitel verändert werden muss. Das war bei der DVD noch nicht möglich, so dass der DVD von "Butterfly Effect" zwei DVDs mit der Kinofassung und einmal der alternativen Fassung beiliegt, obwohl sich dieser nur in 20% der Szenen unterscheiden. Da auf der Blu-ray Disc genügend Platz vorhanden ist sei man so in der Lage sich vor Beginn des Filmes die Kinofassung oder die Extended Cut zu entscheiden und das sogar beides in HD ansehen zu können und der Sprung zwischend en Kapiteln sei nicht erkennbar, da der Player genügend Pufferspeicher besitze. Der erste Player soll im Mai in den USA ausgeliefert werden und eine kleine Auswahl an passend dazu erhältlichen Filmen wurden auch gleich ausgestellt. Der Player vor Ort konnte keine DVDs oder CDs lesen, aber die finale Version soll das beherrschen. So konnte unsere WMV-HD-DVD nicht abgespielt werden, aber man versicherte uns, das VC-1 samt DRM wie erforderlich unterstützt würden, egal auf welchem Medium. Zu Anfang verzichte man nur auf intigrierten Festplattenspeicher zum Herunterladen von weiteren Extras, wie Spielen oder Tonspuren, da auch kein Internantschluss im Player intigriert sei. Dieses wolle man erst in Hardware bringen, wenn auch die ersten Blu-ray Discs dieses als Feature besitzen, womit nicht zum US-Start zu rechnen ist. Dafür wolle man so schnell wie möglich, aber spätestens zum Herbst, auch passende Player für Europa anbieten.
Ähnlich wie Samsungs HANA beobachte man sehr gespannt die Vernetzung von Heimkinoequipment, die Panasonic HDAVI nennt. Über dieses sollen sich dann auch Blu-ray Player mit dem Internet in Verbindung setzen können, aber auch den Ton direkt zur Soundanlage geschickt werden oder die Manage Copy der Blu-ray Disc von anderen Geräten genutzt werden.
Auf die ersten Recorder und PC-BRD-Brenner ist man auch schon vorbereitet, denn auch von diesen Rohlingen gab es Exemplare zu sehen, die aber auch schon auf der IFA2005 zu sehen waren. Diese werden in diesem Juli erhätlich sein und die single und double Layer sowie einmal und mehrfach beschreibbare Rohlinge werden mit 2 facher Geschwindigkeit beschreibbar sein.
Displays
Zurück zu den schon angesprochenen Displays. Bei den Displays gab es eine gute Mischung aus schon erhältlichen und neuen Viera Modellen. So wurde der neue Viera Plasma TH-42PX60 vorgestellt, der eine Auflösung von 1024*768 Pixeln aufweist, dessen neues G-9 Panel 29 Miliarden Farben und bis zu 3072 Graustufen darstellen kann. Der Kontrast wurde uns mit 10.000:1 angegeben, der uns sehr hoch klingt, wir aber definitiv bei Gelegenheit sofort nachprüfen werden. Zwei HDMI Eingänge und ein Preis von ca. 2200€ runden das Angabot des Plasmas ab.
Der ähnliche TH-42PX600 erweitert diese Features mit intigrierten analog und digital TV-Tuner und hauseigenem SD-Speicherkartenschacht. Erst ab dem 50 Zöller TH-50PX600E gibt es eine höhere Auflösung von 1366*768 Pixeln.
Alle drei Modelle sollen im Juni eingeführt werden.
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