Im Mai 2005 war es soweit - wir konnten die FireDTV-S CI in unseren Händen halten, eine externe TV-Box mit integriertem CI-Schacht.
Seit einiger Zeit gibt es nun den optisch (!) nahezu unveränderten Nachfolger die FireDTV-S2, die wir nun zu einem Review zugeschickt bekamen. Insbesondere für Laptopbenutzer und/oder Benutzer, die auf mobile Lösungen angewiesen sind bietet solch eine TV-Box einige Vorteile im Vergleich zu einer internen Lösung.
Dieser Test soll für alle eine Art Vergleichsbasis zur TechnoTrend S2-3650CI darstellen, die in Erwägung ziehen eine solche externe Lösung zu kaufen.
Anhand der beiliegenden Installationsanleitung und der beiliegenden CD lässt sich die Installation ohne größere Schwierigkeiten GUI-geführt "abhaken". Es traten bei unseren Testsystemen keinerlei Probleme auf.
Lieferumfang FireDTV-S2
FireDTV-S2 TV-Box
1x FireWire 400-Kabel 6/6 Polig, 1,5m
1x FireWire 400-Kabel 6/4 Polig, 1,5m
Stromkabel mit Netzteil
IR-Fernbedienung inkl. 2x AA-Batterien
Kurze Installationsanleitung
FireDTVViewer Software und Treiber CD (inkl. MPEG2/MPEG4 H264 Decoder von Main Concept) Aktuelle Treiber und Software sind von der Homepage downloadbar
Gleich nach dem Anschließen der Box über ein FireWire-400 Kabel kommt bei Windows XP ein Fenster "Neue Hardware gefunden".
Der Treiber lässt sich dann anschließend sehr einfach über die mitgelieferte CD bzw. über das neuere heruntergeladene Treiberpaket installieren. Wer immer die neueste Software/Treiberversion möchte, kann sich diese auf der Homepage des Herstellers herunterladen.
Ich habe ebenfalls den neuesten Treiber & die neueste Softwareversion verwendet.
Nach der Installation der Treiber haben wir die Anwendungssoftware den so genanten "FireDTVViewer" installiert. Bei der Installation lässt sich eine Auswahl zwischen BDA und MCE (Mediacenter) Treibern treffen - wir haben die BDA Treiber installiert, da wir auch alternative TV-Software im Zusammenspiel mit der Box testen wollten.
Nach der Installation ließ sich die TV-Box im mitgelieferten FireDTVViwer und auch DVBViewer beispielsweise durch einen einfachen Gerätesuchlauf finden und einfach erkennen. Auch ein CI-Modul wurde problemlos erkannt.
Einfacher geht es wohl kaum!
3. Gerät im Betrieb
Hier gibt es im Vergleich mit einer internen Lösung kaum Auffälligkeiten. Die Box verhält sich genau wie eine interne TV-Karte. Was uns sehr gut gefallen hat, war die Möglichkeit ein CAM-Modul gleich in die Box einzustecken, ohne dass man hierfür hinter den PC kriechen müsste. Gerade bei internen Lösungen die oft das CI Modul dann an der Rückseite des PC-Towers anbieten,der ja bei den meisten Mitmenschen sowieso in der Ecke steht und so nur schlecht erreichbar ist, ist der CAM/Smartcard-Wechsel oft eine nervige und störende Angelegenheit. Die FireDTVBox hat hier an der richtigen Stelle angesetzt und den CI-Slot schon integriert.
Mittels einer gültigen Abokarte und eines CAM-Modules lässt sich somit auch PayTV über die FireDTV betrachten und aufzeichnen.
Über das Design der Box lässt sich sicherlich streiten, allerdings hat dieses schlichte Layout auch durchaus seinen Reiz.
In die Box ist - ähnlich wie bei dem Konkurrenzprodukt TT S2-3650 CI - ein Infrarotempfänger integriert, der eine Fernsteuerung über die mitgelieferte Fernbedienung möglich macht. Bei internen Lösungen wird hier oft ein kleiner Infrarotempfänger mit Verlängerungskabel mitgeliefert. Hier ist ein solcher eben bereits im Gehäuse integriert. Eine sehr gute Lösung, die uns äußerst gut gefallen hat!
Der Hauptgrund eine solche Lösung zu kaufen dürfte aber in erster Linie die Mobilität sein. Man kann die Box mitsamt Kabel & Stromadapter einfach einpacken und an einem beliebigen Rechner mit FireWire-Schnittstelle betreiben. Unsere Testsysteme waren beispielsweise ein Desktoprechner (#1) und ein Laptop (#2). Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel auch ein (entsprechend Leistungsstarker!) Laptop noch mit einer TV-Lösung aufrüsten und für Aufnahmen oder auch TV-Empfang nutzen.
Insbesondere gefallen haben uns die im Vergleich zur ersten Generation deutlich besseren Zugriffszeiten. Im direkten Vergleich mit der TechnoTrend S2-3200 fiel uns beispielsweise die deutlich geringere Zeit auf, die man zum Einschalten eines beliebigen Senders benötigt. Nach dem Starten des DVBViewersPro (den wir in diesem Fall zum Zwecke der Chancengleichheit eingesetzt haben, da die TT nicht von der FireDTVViewer Software akzeptiert wurde), brauchte das Programm mit der FireDTV-S2 Box nur ca. 4-5 Sekunden, um bereits ein erstes Bild darzustellen. Mit der TechnoTrend S2-3200 PCI Karte hingegen dauerte derselbe Vorgang unter ansonsten gleichen Bedingungen einige Sekunden länger (ca. 6-8 Sekunden). Insbesondere für einen HTPC ist die FireDTV deshalb auch noch aus Komfortgründen eventuell einer Lösung der ersten Generation vorzuziehen. Des weiteren ist uns die deutlich geringere CPU-Belastung der FireDTV Box aufgefallen. Bei der TT S2-3200 lag diese unter gleichen Bedingungen oftmals noch bei ca. 50-60%, bei der FireDTV hingegen in der Regel deutlich unter 40%, teilweise sogar im Bereich zwischen 20 & 30%. Auch ein Test mit unserem zweiten Testsystem (#2), lies deutlich geringere CPU Belastungen wie noch mit der TechnoTrend S2-3200 erkennen.
3.1 Software
Der Hersteller der FireDTV DVB-S2 preist selbst auf seiner Homepage die einwandfreie Kompatibilität seiner TV-Box mit Software anderer Hersteller an. Wir konnten dies anhand folgender Software nachvollziehen:
DVBViewerPro (3.8.x) (s. Unten - etwas ausführlicher getestet - 15€ für die ProVersion)
ProgDVB (5.x) (funktionsfähig - nur Kanalsuche & Bildanzeige getestet - Freeware - Pro Version kostet)
Media Portal (funktionsfähig - nur Kanalsuche & Bildanzeige getestet - Freeware/OpenSource)
Hauptsächlich getestet haben wir die Box aber im Zusammenspiel mit dem mitgelieferten FireDTVViewer, der auch absolut für die Standardaufgaben, die ein normaler TV-User von einer TV-Sofware erwarten würde, ausreicht.
Das beim Vorgänger mitgelieferte MyTheatre ist nun nicht beiliegend.
Die FireDTV Viewer Oberfläche ähnelt ein wenig dem DVBViewer (von dem sie auch abstammt - Anm. d. Redaktion). Allerdings bietet sie wirklich nur die notwendigsten Funktionen:
Sowohl mit den BDA als auch mit den MCE Treibern kompatibel
Da wir nur über eine Satellitenanlage mit einem Single-LNB verfügten, der auf Astra 19,2° Ost eingestellt war, entfiel bei uns eine Konfiguration der LNB/Satellitenpositionen. Ein Kanalsuchlauf dauerte ca. 5 Minuten, danach waren alle aktuellen Sender in der Senderliste des FireDTVViewer vorhanden.
Der FireDTVViewer bietet einem eigentlich wirklich die notwendigen und wichtigsten Funktionen die man so benötigt.
Aufnahme, Wiedergabe sowohl in MPEG2 als auch in H.264 sind überhaupt kein Problem. (Screenshots des Programms)
Selbst bildverbessernde Filter sind enthalten, so lässt sich ein Bild zum Beispiel schärfen. (ein paar Screenshots vom Programm etc.)
Der bei unserem Testsystem bereits vorinstallierte Codec von Cyberlink PowerDVD 7 kann im Menü der FireDTV Software ohne Probleme eingestellt werden.
Hier lässt sich dann auch die Hardwarebeschleunigung (DXVA) & der Interlacing Modus auswählen.
Im Menü der Software lässt sich mit einigen wenigen Mausklicks ohne Probleme ein Sendersuchlauf durchführen, der auch den gesamten Satelliten abscannt. Aufgefallen ist uns hierbei die annähernd gleich aussehenden Menüs im Vergleich zum DVBViewerPro, von dem der FireDTVViewer auch abstammt.
An der rechten Seite der Software lässt sich die erstellte Senderliste sortieren, man kann hier auch eigene Favoritenlisten anlegen und diese selbst gliedern. Eine 100%ig komfortable Sortierung wie im DVBViewerPro ist mit dem FireDTVViewer allerdings nicht möglich. Hier wurde wohl ähnlich wie bei der Technisat Edition des DVBViewers (damals für die Skystar 2 von Technisat angepasste Version von DVBViewer), die Funktionalität des DVBViewers etwas beschnitten.
Was uns allerdings positiv aufgefallen ist, ist die Sendersuche. Die Eingabe von "HD" beispielsweise filtert einem alle Sender heraus die ein "HD" im Namen tragen, womit man sozusagen einen Überblick über nahezu alle HDTV Sender des Astra Satelliten bekommt. Ein nützliches und sinnvolles Feature also, das hier übernommen wurde!
Auch der CI-Dialog lässt sich sehr einfach bedienen. Man bekommt ein kleines Menü, ähnlich dem auf einem handelsüblichen Receiver, wo man dann die gewünschten Informationen der Smartcard, des CAM Modules abrufen kann. Wir konnten mit einem kurzen Test unter Zuhilfenahme eines AlphaCrypt Light CAMs (Software-Version 3.11 & einer Premiere AboSmartcard) eine einwandfreie Tauglichkeit für PayTV feststellen. Selbst ein Versuch Premiere HD anzuschauen verlief positiv. Auch eine Aufnahme als *.ts Stream ließ sich ohne Probleme erstellen.
Mit dem DVBViewerPro gab es mit der FireDTV DVB-S2 Box eigentlich überhaupt keine Probleme, denn die abgespeckte Version FireDTV-Viewer lief bereits flüssig, da ist es nicht verwunderlich, dass die Vollversion ebenfalls läuft. Im Einstellungsdialog nach der Installation der BDA-Treiber konnte man die bereits vorhandene Senderliste entweder weiter verwenden oder einen neuen Sendersuchlauf starten. Auch Aufnahmen klappen ohne Probleme, sowohl von normalen SD-Pal Sendern als auch von HDTV-Sendern in MPEG2 und H.264. Eine parallele Aufnahme von TV-Sendern unter Zuhilfenahme von zwei TV Karten/Boxen lies sich ebenfalls ohne Probleme anlegen. Auf unserem Testsystem #1 ließen sich sogar zwei HDTV Ströme von unverschlüsselten Sendern parallel anlegen ohne das es zu einer stockenden Aufnahme gekommen wäre. Eine gleichzeitige Wiedergabe war hier allerdings nicht mehr möglich, da es zu stockenden Bildrucklern und Ausfällen in den Aufnahmen kam. Hier war unser Testsystem wohl auch schon nicht mehr potent genug um dieser Aufgabe gewachsen zu sein. Eine Aufnahme von zwei SD-Sendern parallel und ein gleichzeitiges Anschauen eines dieser beiden Ströme hingegen war kein Problem.
Wer also nach der „Probierversion“ FireDTV-Viewer auf den Geschmack gekommen ist kann getrost zur Vollversion greifen.
Die FireDTV DVB-S2 selbst bietet keinerlei Audioanschlüsse. Im mitgelieferten FireDTVViewer wird die Audioausgabe sozusagen per Passthrough an die Soundkarte gereicht, die die Weiterverarbeitung dann übernimmt. Im Dialog unter Optionen lassen sich nahezu beliebige Audio Decoder/Codecs auswählen, die dann die Ausgabe beliebig steuern lassen. In unserem Testsystem #1 wurde die Ausgabe mit AC3Filter per SPDIF - Optical Out auf einen externen KenWood Verstärker, an dem ein 5.1 DolbyDigital Surroundsystem hängt, durchgereicht. Der KenWood Receiver übernahm hier die Dolby Digital (AC3) Dekodierung und Ausgabe vollständig.
Bei unserem Testsystem #2 wurde von der internen Soundkarte ein Downsampling auf Stereo-Ton durchgeführt und die Ausgabe dann über die integrierten Lautsprecher ausgegeben. Für Nachrichten und Co sicherlich ausreichend, einen Film möchte jemand mit qualitativ hochwertigen Ansprüchen so sicherlich nicht anhören müssen.
Im FireDTVViewer lassen sich ohne Probleme im Optionendialog diverse Videodecoder getrennt für MPEG2 und MPEG4 (H.264) auswählen, sowie die Filtereinstellungen (Hardwarebeschleunigung, Interlacing-Modus etc.) beeinflussen. Man erhält ein sauberes, klares Bild bei gleichzeitig relativ niedriger CPU-Belastung. Auffallend waren vor allem die niedrigere CPU-Belastung im Vergleich mit der TechnTorend S2-3200.
Wir haben mit den Codecs von Main Concept (der mit der FireDTV Box mitgeliefert wird), PowerDVD 7, CoreAVC, sowie mit dem ffdshow (der x264 verwendet) getestet. Es war mit allen Codecs eine einwandfreie Wiedergabe von MPEG2 als auch von H.264 Material möglich.
3.2.2.1 HDTV
Das Feature das uns natürlich im Vergleich zum Vorgängermodell am Meisten interessiert hat - die Wiedergabe von HDTV Sendern die mit DVB-S2 moduliert werden. Getestet haben wir mit folgenden Sendern:
Anixe HD
SAT.1 HD
Pro7 HD
Astra HD+
Premiere HD (mittels AlphaCrypt - CAM und Abo-Smartcard)
Hierbei gab es gar keine negativen Auffälligkeiten. Was uns hier allerdings wie schon bei den SD-Kanälen aufgefallen ist, war die deutlich bessere CPU-Belastung im Vergleich zur TechnoTrend S2-3200, die bei der FireDTV-S2 deutlich geringer ausfiel. Gerade bei HTPCs möchte man natürlich nicht gerade 10 oder mehr Sekunden warten bis man ein erstes Bild angezeigt bekommt - mit der FireDTV ist das gar kein Thema. Selbst bei Sendungen mit Bitraten jenseits der 15 Mbit/s stellt sie das erste Bild innerhalb von weniger als 10 Sekunden dar. Bei der TechnoTrend S2-3200 (einer internen Lösung der ersten Generation) musste man hier schon des öfteren längere Aussetzer hinnehmen.
Auch die Aufnahme und das Timeshifting von HD-Sendern klappt mittlerweile einwandfrei, entsprechende Hardware vorausgesetzt. Unser Testsystem #2 (ein relativ "schwacher" Laptop mit "nur" 2,6 Ghz PIV CPU und einer Radeon IGP 345) beispielsweise hatte schon mit dem Playback der HD-Sendungen im Normalbetrieb des öfteren Schwierigkeiten. Bei gleichzeitigem Timeshifting kam es deshalb des öfteren zu Bildaussetzern und Tonstörungen, was aber sicherlich nicht an der FireDTV lag. Auf unserem Testsystem #1 war ein Timeshifting-Betrieb ohne Probleme möglich und ohne jegliche Artefakte & Bild/Tonaussetzer. Auch Aufnahmen im *.ts Format gelangen einwandfrei und ließen sich sogar zeitgesteuert anlegen, ohne das wir hiermit in irgendeiner Form Probleme gehabt hätten. Die FireWire Schnittstelle scheint für den HD-Betrieb geradezu ausgelegt zu sein - wir konnten im Vergleich zu einer internen Lösung hier keinerlei Nachteile erkennen. Uns erschien die Box als die bisher stabilste Lösung, um HDTV an einem Desktop/Laptop darstellen zu können. Mittels des DVBViewersPro ließ sich sogar das derzeit laufende HDTV-Programm ohne Probleme im Netzwerk streamen und von anderen Clients mittels des VLC Media Player wiedergeben - ein praktisches Feature, da sich auch so PCs mit TV-Aufnahmen versorgen lassen, die nicht mal eine eigene SAT-Schnittstelle benötigen. Über W-LAN (802.11g) wird dies allerdings je nach Empfangsqualität schon etwas knapper, da hier oft die Verbindung zu stark belastet wird. Im hausinternen LAN (1Gbit/s) hingegen stellt eine solche Streaming-Lösung kein Problem dar.
Insbesondere hervorzuheben sind hier zwei Dinge. Erstens der bereits in die Box integrierte CI-Schacht, was uns sehr gut gefallen hat, da ein HDTV-User hier bereits einen CI-Slot gleich mitbekommt und nicht wie bei sehr vielen Lösungen für ~ 30 € nachkaufen muss. Auch wenn die Box durchaus etwas teurer ist als vergleichbare Lösungen muss man sich doch auch vor Augen führen, dass hier eben auch ein gewisser Mehrwert drinsteckt. Auch die Lösung über FireWire hat bei uns durchaus Anklang gefunden - eine USB 2.0 Lösung wäre sicherlich auch ähnlich funktional gewesen, jedoch sind bei den meisten PCs neueren Datums sowieso FireWire Schnittstellen verbaut und wenn nicht lassen sich solche oft über PCI-Karten oder PCMCIA -Karten einfach nachrüsten, ohne das man hier größere Anschaffungskosten hätte.
Die vorhandene Fernbedienung lässt sich auch bei einem HTPC mit Mediacenter verwenden,allerdings bis jetzt nur für die Bedienung von FireDTV selber und nicht für das Mediacenter Menü. Da der Infrarotsender bereits in der Box integriert ist und somit noch nichtmal ein zusätzliches Kabel benötigt wird, schaut das ganze auch noch deutlich besser aus als wenn man noch irgendwo seitlich einen kleinen IR-Empfänger hinhängen müsste.
Die Box blockiert keinen FireWire Port, denn der Repeater wurde beibehalten und so kann während des Betriebes ein weiteres FireWire-Gerät benutzt werden. Selbst ein simultanes anschauen eines HD Kanales & dem gleichzeitigen kopieren einer mehrere Gigabyte großen Datei über die FireWire Schnittstelle einer externen Festplatte ließen hier keine Ausfälle bemerken - das Bild lief ohne Probleme weiter, der Kopiervorgang wurde auch nicht beeinträchtigt.
Probleme bei Programmen mit aktivierten HDCP konnten wir ebenfalls nicht erkennen und standen unseren Aufnahmen und der Ausgabe an nicht HDCP Wiedergabegeräte nicht entgegen.
Fazit: Eine kleine feine Box hat sich Digital-Everywhere da ausgedacht. Bereits das Vorgängermodell (siehe Testbericht FireDTV-S) hatte einiges zu bieten - die neue Version kann alles wie die "alte" Box, nur noch zusätzlich eben endlich den Empfang von HDTV über DVB-S2, auf das viele seit dem Vorgänger lange gewartet und gehofft haben.
Auch für einen HTPC ist sie sehr gut geeignet, gerade in solch kleinen Gehäusen kommt es des öfteren zu Hitzestaus und Platzproblemen - hier kann eine derartige externe Lösung sehr hilfreich sein. Auch für Laptops mit FireWire Schnittstelle bietet sich die FireDTV-S2 sicherlich an. Sehr gut hat uns auch die einfache und sofort funktionsfähige Installation, sowie der äußerst stabile Betrieb der Box gefallen. Insgesamt kann man die FireDTV-S2 als eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten FireDTV-S sehen - ein gelungenes Produkt.
Wünsche: Eigentlich gab es bei der FireDTV-S2 nichts zu meckern - dennoch wollen wir uns es nicht nehmen lassen, ein paar zusätzliche Anmerkungen zu machen. Wünschenswert wäre beispielsweise noch einen zusätzlichen Audioausgang, vorzugsweise mittels SPDIF direkt an der Box zu realisieren, um auch Laptops bzw. HTPCs mit einer digitalen Soundschnittstelle "nachrüsten" zu können. Desweiteren wäre beispielsweise ein Bundleangebot von Box + CI-CAM (beispielsweise ein AlphaCrypt oder ähnliches CAM-Modul) wünschenswert, da viele User ein solches CAM sonst erst extra beschaffen müssen und dies meist nicht vorher wissen.
Ebenfalls auf unserer Wunschliste wären Treiber für Linux, da gerade mit der Einführung von Windows Vista sich doch einige User mehr Gedanken darüber machen würden auf ein alternatives Betriebssystem zu wechseln. Wird dies noch von den Kartenherstellern unterstützt, wäre das eine Überlegung wert.
DVB-S2: 10-30MS/S (QPSK),
10-31Ms/s (8PSK) SCPC/MCPC mit 2 bis zu 45Msymbols/s
QPSK, 8PSK
1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 6/7, 7/8 (QPSK)
Range Frequency
- Frequenzbereich: 950-2150 MHz
- QPSK Demodulation nach EN 302 307
- RF Eingangslevel: -65 bis zu –25 dBm
- Eingangsstecker: IEC F-Typ female
LNB-Kontrolle
Bandauswahl: 22KHz
Polaritätsauswahl: 14/18V
Tone Burst Mode
DiSEqC 1.0
LNB Stromstärkeunterstützung maximal 400 mA
Intern / Extern
Extern (FireWire 400)
Anschlüsse
1x Ant-In
1x InfraRot-Anschluss integriert
1x FireWire 500 6 Polig
1x CI-Schacht
Sonstiges
-
Baugleich
Bauähnlichkeit zur FloppyDTV-S2 und Vorgänger FireDTV-S CI
Software
Treiber
Eigenentwicklung
BDA (Ab WinXP SP2)
TV-Software
Lieferumfang
Alternativen
- FireDTVViewer
- BDA-APP für Alternativen
- DVB Viewer
Kompatibilität:
Betriebssystem:
Windows
Ab Windows 98
Apple
Nicht kompatibel
Linux / Unix
Treiber in Arbeit
Kopierschutz:
HDCP (HDMI und DVI)
Wird weitergereicht, aber kein Aktivierung
Macrovision (YUV)
Wird weitergereicht, aber kein Aktivierung
Module:
CI-Modul integriert
Lieferumfang
FireDTV-S2 TV-Box
1x FireWire 400-Kabel 6/6 Polig, 1,5m
1x FireWire 400-Kabel 6/4 Polig, 1,5m
Stromkabel mit Netzteil
IR-Fernbedienung inkl. 2x AA-Batterien
Kurze Installationsanleitung
FireDTVViewer Software und Treiber CD (inkl. MPEG2/MPEG4 H264 Decoder von Main Concept) Aktuelle Treiber und Software sind von der Homepage downloadbar
Allgemeine Daten
Stromverbrauch:
Leistungsverbrauch / (Standby)
- Watt / - Watt
Abmaße:
Höhe
mm
Breite
mm
Tiefe
mm (mm)
Gewicht:
Brutto
ca. 0,3 kg
Garantie:
Produktgarantie
2 Jahre
Minimale
System- anforderung
Für SDTV (720x480px/MPEG2)
Für HDTV (1080i / MPEG4 (AVC/H.264) )
- Pentium IV 1,5 Ghz
- Betriebssysteme: XP SP 2
- DirectX 9 oder höher
- Soundkarte
- CD-Rom
- For HDTV: Minimum: Pentium@ IV 3,5GHz, AMD Athlon XP+ 3500, DXVA/H.264 graphic card (Windows XP)
Recommended: Dual Core processor (REQUIRED for WinMCE 2005 or Vista)